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Die KDE Kooperation der Energologie ist ein Zusammen- schluss von Institutionen und Unternehmen, die Ihre Dienstleistungen auf der Basis der Wissenschaft der Energologie nach Kapur anbieten.

Adem Kapur

Begründer der Wissenschaften
der Energologie und
der Oktralen Psychologie

General Manager der
KDE Kooperation der Energologie

Wirtschaftssenator im Landesverband Niedersachsen / Bremen des BVMW
KDE News aus der Energologie
Feine Adressen 03/2010

Feine Adressen 03/2010 AKE Themenabend "Wahrnehmung"
Einen fas­zi­nie­renden Einblick in die vielfältige Welt der menschlichen Wahrnehmung konnten die Gäste am 14.07.2010 beim AKE Themen­abend erleben... mehr

"Talent bekommt nur dann ein Profil wenn man daran arbeitet."
Adem Kapur zur wachsenden Bedeutung von emotionaler Intelligenz im Management...
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Die Qualifizierungsoffensive
Qualifizierungsoffensive Niedersachsen 2010
Bericht zum AKE Infoabend "Emotionale Kompetenz in der Führung" vom 24.09.2010
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Wissenschaftsjahr Energie 2010

Wissenschaftsjahr Energie 2010
Lesen Sie hier unseren Pressebericht zum Tag der Energie 2010 mehr
sowie den Pressebericht der
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Treffpunkt Mittelstand

Treffpunkt Mittelstand
Im Unternehmer­ma­gazin "Treffpunkt Mittelstand" Ausgabe Sommer 2010, wurden fol­gen­de Artikel von Herrn Adem Kapur, u.a. Wirtschafts­senator im BVMW, veröffentlicht:

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Kompetenzvorteil für Niedersachsens und Bremens Mittelstand mehr
Was zeichnet Führungskräfte aus? mehr

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KREATIVITÄT - EIN INDIKATOR FÜR ENTWICKLUNG UND ERFOLG


Anregungen für eine zeitgemäße Unternehmens- und Mitarbeiterführung durch Kreativität


Von Martina Kaiser, Kulturpäd., freie Journalistin., wiss. Mitarbeiterin im Forschungsprojekt Kreativität und Energologie, Hannover

Kreativität ist ein unerschöpfliches Potential, das Ihnen helfen kann, in der heutigen Zeit als Mensch im Unternehmen und als Unternehmen mit der allgemeinen Entwicklung Schritt zu halten. In der letzten Ausgabe von ampuls konnten Sie Kreativität kennenlernen als eine Fähigkeit, neue Wege zu beschreiten und Altes hinter sich zu lassen, als eine schöpferische Kraft. Sehr häufig ist die individuelle Kreativität ein brachliegendes Potential, das im Unternehmen nicht ausgeschöpft oder gar unterdrückt wird.
Die rasante technologische Fortentwicklung einerseits und die unaufhaltsam fortschreitende Globalisierung andererseits fordern jedoch von uns als Individuen und von Unternehmen verschiedenster Art und Größenordnung immer mehr Fähigkeiten, wenn wir erfolgreich sein wollen. Da jeder Mensch in sich kreative Fähigkeiten trägt, die er in allen Lebenslagen für sich und seine Unternehmungen sinnvoll nutzen kann – vorausgesetzt er hat sich einen Zugang dazu verschafft, gelernt, sie zu entfalten und konstruktiv für sich und die Gestaltung seines Lebens einzusetzen –, stellt sich nun die Frage: Wie können wir dieses Potential im Berufsleben nutzen, um Schritt halten zu können und mehr Erfolg und Lebensqualität zu erreichen?


Die Atmosphäre zählt

Ich will hierzu zwei Ebenen ansprechen, die in einer direkten Wechselbeziehung zueinander stehen: Zum einen das Unternehmen, der Betrieb in seiner Gesamtheit und zum anderen der Mensch, das Individuum innerhalb des Betriebs. Beide Ebenen bedingen sich in Bezug zur Entfaltung von Kreativität gegenseitig. Was bedeutet das? In einem Unternehmen, in dem eine Atmosphäre überwiegt, in der Kreativität erwünscht ist, in dem Strukturen vorhanden sind, die kreative Prozesse ermöglichen oder diese sogar potenzieren, in einem solchen Unternehmen wird natürlich die Kreativität der einzelnen Mitarbeiter viel leichter zum Ausdruck kommen können, als in einem Betrieb, wo das nicht der Fall ist. Umgekehrt ist es auch so, daß kreative Mitarbeiter, deren Engagement nicht verhindert wird, immer auch für eine Veränderung der Strukturen und der Atmosphäre sorgen werden.


Erproben Sie neue Wege

Mit dem Bewußtsein zu diesen beiden Ebenen kann schon einiges erkannt und bewirkt werden: Wenn wir zunächst die Ebene des Betriebs in seiner Gesamtheit für sich betrachten, dann kann man deutlich sagen: Je mehr hierarchische Strukturen eine Rolle spielen und je verkrusteter die Strukturen sind, desto weniger ist Kreativität möglich. Das Resultat lautet dann oftmals "Stagnation". Die wirtschaftliche Situation zeigt z.Z. deutlich, daß es elementarer Veränderungen bedarf, damit Unternehmen in dieser Zeit lebensfähig sind und bleiben und sich in die Lage versetzen, neue Strukturen zu schaffen, die regenerierungsfähig sind. Ein erster Schritt in Richtung Auflockerung kann hier z.B. getan werden, indem man durch themenorientierte Projektgruppen, in denen alle Ebenen gleichberechtigt vertreten sind, hierarchiefreie Räume schafft und sich in diesen erprobt.


Angst verhindert Kreativität

Wo überwiegend Angst herrscht (was Hierarchien häufig kennzeichnet), ist Kreativität nicht wirklich möglich. In einer freundlichen Atmosphäre, einer Atmosphäre gegenseitiger Achtung und Akzeptanz auf allen Ebenen, kann Kreativität sich leichter entfalten. Wenn ich befürchten muß, meinen Job zu verlieren, verurteilt oder auch nur nicht ernst genommen zu werden, wenn ich neue Ideen, kreative Ansätze zur Verfügung stelle, dann habe ich wenig Möglichkeiten, Kreativität zu entfalten.
Verkrustete Strukturen verhindern die der Kreativität innewohnende Dynamik. Ein kreativer Prozeß ist immer ein sehr dynamischer Prozeß, der sich in einem festgefahrenen hierarchischen System naturgemäß nicht ohne weiteres entwickeln kann.


Was Sie für sich tun können

Wenn Sie in Ihrem Betrieb überwiegend mit vergleichbaren Strukturen konfrontiert sind und sich Veränderungen wünschen, empfiehlt es sich sehr, daß Sie zunächst etwas für sich tun (und damit sind wir bei der zweiten Ebene: Das Individuum im Unternehmen). Die Chancen auf Erfolg sind erheblich größer, wenn Sie zunächst mit Veränderungen bei sich beginnen, als wenn Sie das ganze Unternehmen umkrempeln wollen oder versuchen, Ihre Mitarbeiter zu verändern – das ist meist ein hoffnungsloses Unterfangen, wenn Sie die Veränderung nicht zuvor sichtbar vorleben; denn die Kreativität des Einzelnen nährt die Kreativität des Unternehmens!
Angst ist auch hier der größte Feind der Kreativität und Ihr schlechtester Berater. Die Ängste, die wir leben, werden genährt durch eine Kraft in uns, die allem Schöpferischen entgegenwirkt, eine destruktiv ausgerichtete Kraft. Die Wissenschaft der Energologie benennt sie als "Destrudo" (1). Sie spricht mit der "Stimme der Kritik" (1) zu uns – wie sie in der modernen Kreativitätsforschung der Psychologie genannt wird. Diese Stimme wirkt im kreativen Prozeß vernichtend. Wenn Sie gerade dabei sind, eine neue, ganz besondere Idee zu entwickeln, dann spricht diese Stimme: "das ist unrealistisch", "ich mache mich lächerlich", "keiner glaubt, daß das von mir ist", "alle werden denken, ich will mich hervortun", "das schaffe ich nicht", "wer bin ich schon, daß ich so etwas vorschlagen könnte" etc. etc. Das zarte Pflänzlein der kreativen Idee verkümmert auf der Stelle.


Kreativität bewußt gestalten

Wenn Sie das verändern wollen, dann ist es wichtig, daß Sie einen bewußten Umgang mit Ihren Ängsten erlernen, um nicht von ihnen unbewußt beherrscht zu werden. Üben Sie ruhig, alleine kreative Prozesse bewußt zu gestalten. Dazu empfiehlt es sich zunächst, "Die Stimme der Kritik" aufzufordern, zu schweigen. Nun haben Sie die Möglichkeit, alle (!!!) Ideen und Gedanken, die Ihnen zu Ihrer Themenstellung in den Sinn kommen, zu sammeln. Ausnahmslos! Nichts ist verboten! Wenn sich der Destrudo doch einmischt, dann sollten Sie ihn freundlich registrieren, erneut auffordern, zu schweigen und vor allem nicht auf ihn hören. Dann haben Sie gute Chancen, Ihren kreativen Prozeß fortzuführen.

Ideen und Gedanken sammeln können Sie in einem Brainstorming oder z.B. in Form von einem "Cluster" (3), einer Methode aus dem kreativen Schreiben, die der kreativen Ideenbildung sehr entgegenkommt.

Das Cluster:

Nehmen Sie ein großes Blatt Papier. Beginnen Sie im Zentrum Ihres Blattes mit einem Begriff, der das Thema, das Sie bearbeiten wollen, beschreibt. Bilden Sie dann - von dort ausgehend - Assoziationsketten, in denen Sie alle Gedanken nacheinander aufreihen, die Ihnen dazu einfallen. Jeder Begriff bekommt seinen eigenen Raum in Form eines Kringels oder Wölkchens und wird durch einen Pfeil dynamisch mit dem darauffolgenden verbunden. Ist eine Assoziationskette ausgeschöpft, beginnen Sie, vom zentralen Begriff ausgehend, eine neue; fahren Sie damit solange fort, bis Ihnen nichts mehr einfällt. Beschränken Sie sich während des Prozesses nicht, schreiben Sie ruhig alles nieder, was Ihnen einfällt (die „Stimme der Kritik“ hat Pause). Lassen Sie Ihren Gedanken freien Lauf – alles ist erlaubt! Der Prozeß der Korrektur folgt erst im Anschluß.

Wenn Sie alle Gedanken und Ideen gesammelt haben, ist nun eine kritische Analyse als nächster Schritt durchaus sinnvoll, allerdings sollten Sie sich hier auch von einer konstruktiven Ausrichtung leiten lassen und keinesfalls von Angst. Mit Hilfe der "Stimme der Vernunft" können Sie schauen, welche Schritte – vom aktuellen Ist-Zustand ausgehend –, tatsächlich realisierbar sind, um neue Entwicklungen einzuleiten.


Literaturangaben:

1. Kapur, Adem: „Die Symbiose Mensch“, Archiv des Instituts für Energologie, Hannover 1994.
2. Goleman, Daniel/ Kaufman, Paul/ Ray, Michael: „Kreativität entdecken“, dtv, München 1999.
3. Rico, Gabriele: „Garantiert schreiben lernen: Sprachliche Kreativität methodisch entwickeln – ein Intensivkurs auf der Grundlage der modernen Gehirnforschung“, Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1996.

Zuerst veröffentlicht in:

Nr. 19, 3. Quartal 1999
Beratungsansätze und Beiträge für Menschen, Teams, Unternehmen
Herausgeber: SHLSonja Herzog-Lang Vitale Organizationen

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