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Die KDE Kooperation der Energologie ist ein Zusammen- schluss von Institutionen und Unternehmen, die Ihre Dienstleistungen auf der Basis der Wissenschaft der Energologie nach Kapur anbieten.

Adem Kapur

Begründer der Wissenschaften
der Energologie und
der Oktralen Psychologie

General Manager der
KDE Kooperation der Energologie

Wirtschaftssenator im Landesverband Niedersachsen / Bremen des BVMW
KDE News aus der Energologie
Feine Adressen 03/2010

Feine Adressen 03/2010 AKE Themenabend "Wahrnehmung"
Einen fas­zi­nie­renden Einblick in die vielfältige Welt der menschlichen Wahrnehmung konnten die Gäste am 14.07.2010 beim AKE Themen­abend erleben... mehr

"Talent bekommt nur dann ein Profil wenn man daran arbeitet."
Adem Kapur zur wachsenden Bedeutung von emotionaler Intelligenz im Management...
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Die Qualifizierungsoffensive
Qualifizierungsoffensive Niedersachsen 2010
Bericht zum AKE Infoabend "Emotionale Kompetenz in der Führung" vom 24.09.2010
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Wissenschaftsjahr Energie 2010

Wissenschaftsjahr Energie 2010
Lesen Sie hier unseren Pressebericht zum Tag der Energie 2010 mehr
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Treffpunkt Mittelstand

Treffpunkt Mittelstand
Im Unternehmer­ma­gazin "Treffpunkt Mittelstand" Ausgabe Sommer 2010, wurden fol­gen­de Artikel von Herrn Adem Kapur, u.a. Wirtschafts­senator im BVMW, veröffentlicht:

Bericht aus dem Wirtschaftssenat mehr
Kompetenzvorteil für Niedersachsens und Bremens Mittelstand mehr
Was zeichnet Führungskräfte aus? mehr

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GESPRÄCHE FÜHREN

Eine notwendige Kompetenz, nicht nur von Führungskräften
Von Seda Akgül, wiss. Mitarbeiterin im Forschungsprojekt Erwachsenen-Pädagogik und Energologie, Hannover

Ein konstruktiv gestaltetes Gefühl, eine klare Ausrichtung des Gesprächs, eine klare Gedankenführung im Gespräch und eine bewußte Wahrnehmung der Wirkung von Körper und Sprache sind die mögliche Basis einer Gesprächsgestaltung.

In Workshops und Seminaren höre ich von Teilnehmern häufig, daß in ihrem Arbeitsalltag viel geredet wird, aber wenig dabei „rumkommt.“
Dabei ist es jedem ein Anliegen, harmonische, sichere und effiziente Gespräche mit Führungskräften, Mitarbeitern oder Kunden führen zu können. Oft wird leider übersehen, daß der, der kommuniziert, für den Gesprächsverlauf, was er kommuniziert und wie er es kommuniziert, verantwortlich ist.
Am Anfang eines Gespräches ist es notwendig zu prüfen, ob eine bewußte, wirkliche Entscheidung für eine Kommunikation erfolgt ist. Ein Gespräch lebt vom gemeinsamen Interesse der Gesprächspartner.


Das Gespräch und das Gefühl

Ein wesentliches Element, welches Sie immer in ein Gespräch einbringen, ist Ihr individuelles (Mit-) Gefühl. Ob am Telefon oder im direkten Kontakt, Ihr Gesprächspartner wird sehr schnell merken, ob Sie gerade ärgerlich, im Streß oder fröhlich und ausgeglichen sind. Alles hat eine (Aus-) Wirkung.
Ein konstruktiv ausgerichtetes Gefühl in Ihnen, wie z.B. Wertschätzung, Freude oder Vertrauen, gibt Ihnen Stabilität und Selbstbewußtsein - eine gute Basis, um eine wirkungsvolle Vermittlung und Kommunikation zu gestalten. Ein konstruktives Gefühl hat auch eine Leichtigkeit, die so manch schweres Thema schnell entwirrt und zu klaren Fakten verhilft.
Destruktiv ausgerichtete Gefühle, wie z.B. Ärger, Wut, Angst oder Enttäuschung, können die Gesamtausrichtung des Gespräches wesentlich beeinflussen. Sie sind wie Blockaden und machen einen wirklichen Austausch auf der rationalen, sachlichen Ebene unmöglich. In einem Gespräch werden also nicht nur Worte ausgesendet und angenommen, sondern auch Gefühle und visuelle Wahrnehmungen, die häufig unbewußt aufgenommen werden.
Deshalb ist es empfehlenswert, daß Sie selbst vor einem Gespräch wahrnehmen und reflektieren, welches Gefühl Sie selbst gerade haben, um für sich einen bewußteren Umgang mit diesem zu gestalten. Prozesse, die Sie vor dem zu führenden Gespräch z.B. in ein Gefühl des Ärgers geführt haben, sollten Sie abschließen, um in einer neuen Ausrichtung frisch ans Werk zu gehen.


Das Gespräch und die Gedanken

Bevor Sie ein Gespräch führen, ist es empfehlenswert, daß Sie sich die Zeit nehmen für die Überprüfung und Formulierung dessen, was Sie mit dem oder in dem Gespräch erreichen wollen.
Um etwas erreichen zu wollen, muß man ja erst einmal wissen, was man will. Dafür ist es notwendig, eine Ist-Analyse zu machen:

- Was war?
- Was ist der momentane Ist-Zustand? (Fakten - keine Vermutungen!)
- Wo will ich hin? bzw. Was soll sein? Was will ich verändern?

Wenn Sie ein Gespräch mit einer klaren Ausrichtung starten, ist die Möglichkeit gegeben, am Ende des Gespräches ein eindeutiges Resümee zu ziehen und Ergebnisse zu erzielen.
Eine klare Ausrichtung und eine klare Gedankenführung sind eine Voraussetzung für Klarheit in der Kommunikation. Das bedeutet auch klare, eindeutige, konstruktiv ausgerichtete Formulierungen im Gespräch, die unmißverständlich bei dem Empfänger ankommen. Lassen Sie Ihren Gesprächspartner nicht erraten oder erahnen, was Sie meinen. Sie sind für das, was Sie senden, verantwortlich. So sollten Sie immer überprüfen, ob Ihr Gesprächspartner das, was Sie gesendet haben, auch tatsächlich so empfangen hat.
Es ist nützlich, z.B. Vereinbarungen, Entscheidungen oder Fakten auf einem Flipchart zu visualisieren oder evtl. ein Ergebnispapier zu gestalten. Nach Möglichkeit sollten nicht nur die Entscheidungen festgehalten werden, sondern auch die Verantwortlchen für die Umsetzung dieser vereinbart sein.
Wenn Sie im Gespräch etwas nicht verstanden haben, ist es sinnvoll, lieber gleich nachzufragen und nicht lange damit zu warten. Es ist keine Blöße, die Sie sich geben, sondern ein ernsthaftes Bekunden Ihres Interesses an der Kommunikation.


Das Gespräch und der Körper

Blickkontakt, Gesichtsausdruck, Handbewegungen, permanentes Fußschaukeln, Anlehnen an Tisch oder Stuhl, immer wiederkehrende Bewegungen, wie z.B. mit den Fingern durch die Haare fahren oder am Pulli zupfen - alles wird vom Gesprächspartner wahrgenommen und hinterläßt einen Eindruck, bewußt oder unbewußt, und wird gespeichert.
Meistens bleibt es nicht nur bei der Wahrnehmung dessen, sondern wird vom Gesprächsteilnehmer interpretiert und in eine bestimmte Kategorie einsortiert. Wer weiß, wo man da landet! Wichtig ist auf jeden Fall, daß man sich eine Möglichkeit schafft, sich diesbezüglich reflektieren zu lassen, um sich in seiner gesamten Kommunikation zu optimieren.
Ein weiteres Element auf der Körperebene ist die Sprache. Eine noch so gute inhaltliche Vorbereitung kann durch eine z.B. undeutliche, zu leise, genuschelte Sprache sehr einschläfernd wirken und die Aufmerksamkeit der Zuhörer mächtig einschränken. Das sind nur einige von vielen Aspekten in der Kommunikation.
Wie wirken Sie?

Zuerst veröffentlicht in:

Nr. 18, 2. Quartal 1999
Beratungsansätze und Beiträge für Menschen, Teams, Unternehmen
Herausgeber: SHLSonja Herzog-Lang Vitale Organizationen

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