Haben
Sie heute schon ein Feedback gegeben ?
Im Network erzeugen konstruktive Rückmeldungen Motivation und Anreize
und sind für den Erfolg von bedeutender Wichtigkeit. Hier ein paar Tipps über
die Möglichkeiten, ein Feedback konstruktiv zu gestalten: Impulse zur
bewussten Gesprächs-führung mit Inhalten der Emotional-Intelligenz
aus der Energologie nach Kapur.
Wie kann ich eine Feedback Situation gestalten, um sie konstruktiv
zu nutzen?
Sowohl im privaten als auch im beruflichen Bereich entstehen immer wieder
Situationen, in denen ein Feedback nicht als Chance zur Optimierung des eigenen
Verhaltens gesehen wird, sondern als Wertung der eigenen Person oder Kompetenz.
Wenn ein Fußballspieler beispielsweise seinem Mitspieler nach einer missglückten
Einzelaktion mitteilt: "Du hättest abspielen sollen", meint
er dies vielleicht nicht als Tadel, sondern als Vorschlag, wie man es beim
nächsten Mal besser macht. Obwohl man den anderen Menschen unterstützen
möchte und einen wohlgemeinten Rat gibt, reagiert dieser mit Unverständnis
und nimmt eine Abwehrhaltung ein. Es findet kein konstruktiver Austausch statt.
Ein Feedback ist grundsätzlich nicht als Urteil oder als Tadel zu verstehen,
sondern vielmehr als eine konstruktive Rückmeldung. Voraussetzung ist
eine wertschätzende Grundhaltung mit Respekt vor dem Anderen.
Feedback ist also die Äußerung einer Wahrnehmung, die dem Partner
zur Verfügung gestellt wird und die dazu genutzt werden kann, sich selbst
zu optimieren und daraus zu lernen. Für beide Seiten.
Feedback als Prozess
Feedback ist ein aktiver Prozess, der von den Teilnehmern gestaltet wird.
Entscheidend, ob aus dem Feedback ein konstruktives Ergebnis entsteht, ist
die Gefühlswahrnehmung und -gestaltung von Feedback-Geber und Feedback-Nehmer.
Erst wenn ein Bewusstsein im Sinne von Emotional-Intelligenz© und Emotional-Kompetenz© auf
beiden Seiten vorhanden ist und umgesetzt wird, kann ein konstruktives Ergebnis
entstehen. Dies kann, im Rahmen der 3d-Management-Ausbildung an der Akademie
für Energologie (AKE) erlernt werden.
Zu einer Feedback-Situation gehören immer mindestens zwei Beteiligte:
ein Feedback-Geber und ein Feedback-Nehmer.
Der Feedback-Geber
Ob Sie als Sponsor einem Neueinsteiger einen Rat geben, sich für ein
Ja oder Nein entscheiden oder Ihrem Gegenüber einfach Aufmerksamkeit demonstrieren
wollen: Seien Sie sich als Feedback-Geber bewusst, dass Sie die Situation frei
gestalten können.
Folgende Faktoren sind dabei zu berücksichtigen:
Wählen Sie sich ein passendes Umfeld. Entscheiden Sie, wann Sie ein Feedback
vor einer Gruppe äußern und wann Sie ein Gespräch unter vier
Augen suchen. Achten Sie auch auf die Umgebung. Oft kann ein ruhiges Gespräch
bei einem guten Essen mehr bewirken als eines im Büro, wo des öfteren
ein klingelndes Telefon zu Unterbrechungen führt.
Nehmen Sie sich Zeit für Ihre Äußerung. Gehen Sie auf Ihren
Gesprächspartner ein und geben Sie Ihm die Chance, Sie zu verstehen. Dabei
ist wichtig, dass Sie Ihr Feedback klar und widerspruchsfrei aussprechen. Stützen
Sie Ihre Argumentation auf Fakten und nicht auf Vermutungen.
Holen Sie Ihren Feedback-Nehmer dort ab, wo er sich befindet. Prüfen
Sie, in welchem emotionalen Zustand er sich befindet, ob er Ihr Feedback gebrauchen
kann. Es kommt vor, dass mangelnde Zeit oder fehlendes Interesse die Äußerung
eines Feedbacks sinnlos machen. Im Zweifel fragen Sie nach. Folgende Regeln
verhelfen Ihnen zu einem konstruktiven Feedback: Begegnen Sie Ihren Feedback-Nehmern
in Wertschätzung und Achtung vor ihrer Individualität. Achten Sie
darauf, dass Ihr Feedback ausgewogen ist.
Machen Sie deutlich, dass Sie mit dem Feedback Ihre eigene, ganz persönliche
Wahrnehmung äußern. Vermeiden Sie Bewertungen, Sanktionen und Vorwürfe.
Auch der Feedback-Nehmer hat die Möglichkeit, sich einzubringen und den
Prozess zu gestalten.
Unser gescheiterter Stürmer sagt jetzt: "Geht klar" und versteht
die Äußerung als Hinweis. Er kann auch in Gesten und Worten Ablehnung
signalisieren, weil er sich in seiner Ehre gekränkt fühlt. Er kann
sich entschuldigen, weil er die aussichtsreichere Position des Partners erkannt
hat und einsieht oder kontern: "Du hättest doch auch nicht abgegeben." Doch
es geht uns um den Lerneffekt für die spieldienlichere Alternative, Chancen
zu erkennen.
Um einen konstruktiven Umgang mit dem Feedback zu finden, ist es wichtig,
dieses nicht als Urteil auszulegen. Auch wenn es der Feedback-Geber nicht zugibt,
scheitert ein konstruktiver Umgang oft daran, dass der Feedback-Nehmer sich
bewertet fühlt und nicht als Chance begreift, das eigene Handeln in Zukunft
zu optimieren. Dabei können Sie selbst entscheiden, ob Sie die Wahrnehmung
des Anderen annehmen oder nicht. Es ist Ihre Entscheidung, ob Sie daraus -
für sich - lernen wollen.
Entscheiden Sie sich, ob Sie ein Feedback zulassen. Wenn Sie die Entscheidung
bewusst treffen, fällt es leichter, ein Feedback zu akzeptieren.
Das IFE Institut für Energologie in Hannover
Das Projekt "Das Management der Zukunft" entstand unter Beteiligung
von Beratungsunternehmen aus der Wirtschaft, die die wissenschaftliche Forschung
um den praktischen Erfahrungswert aus der Wirtschaft ergänzen. Dazu gehören
u.a. SHL Sonja Herzog-Lang und Partner, PMS
Personal Masters Systems mit ihren
Kunden und Partnern. Das innovative Forschungsergebnis ist das "Dreidimensionale
Management". Die Emotional-Intelligenz© und Emotional-Kompetenz© sind
wesentliche Bestandteile der Ausbildung im "3d-Management". Im Rahmen
der Ausbildung werden Sie von erfahrenen Ausbildern und Trainern u.a. aus dem
Beraterteam von SHL Sonja Herzog-Lang und Partner professionell begleitet.
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Zuerst veröffentlicht in:
Success Garant 06/01
Herausgeber: EBB Verlagsgesellschaft mbH |
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