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Familie und Beruf unter einen Hut bringen


Nicht Kinder sind die Karrierekiller, sondern fehlende Hortplätze und unflexible Öffnungszeiten von Kindergärten


Von Inka Burow

Steffi Graf hatte es in zumindest einer Hinsicht leicht: Die Weltklassetennisspielerin hat erst Karriere gemacht und widmet sich erst nach dem Ende ihrer Laufbahn als Profisportlerin dem Nachwuchs. In der Regel kollidiert aber der berufliche Aufstieg mit der Familiengründung. Müssen Frauen sich deshalb zwischen Kindern und Karriere entscheiden? Wer diese Frage mit einem Ja beantwortet, kommt schnell zu dem Schluss: Kinder sind Karrierekiller.

Es spricht ja auch einiges dafür: Während des Erziehungsurlaubs steigen die Aufstiegschancen nicht gerade. Und in Teilzeit die Karriereleiter empor zu klettern ist in den wenigsten Unternehmen möglich. Wie kann man Familie und Beruf unter einen Hut bringen, wenn es kaum Krippenplätze für Kleinkinder gibt und sogar Plätze im Kindergarten vielerorts Mangelware sind.

Nach Angaben des Bundesfamilienministeriums gibt es in Deutschland nur für rund 80 Prozent der drei- bis sechsjährigen Kinder einen Kindergartenplatz, obwohl bereits seit 1996 der Anspruch auf einen Platz im Kindergarten für Drei- bis Sechsjährige gesetzlich verankert ist. Viele europäische Nachbarn machen es vor, wie es gehen kann. In Österreich etwa besuchen einer Aufstellung des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) zufolge 90 Prozent der Fünfjährigen einen Kindergarten oder eine Vorschule. In den Niederlanden sind es sogar knapp 99 Prozent. Auch in Frankreich ist die außerhäusliche Betreuung selbstverständlich – dort sorgt der Staat dafür, dass jeder Fünfjährige in der “école maternelle“ gut aufgehoben ist, während die “maman“ zur Arbeit geht. Noch weiter tut sich die Kluft zu den europäischen Nachbarn bei der Betreuung von jüngeren Kindern auf. So besucht in Dänemark nach IW-Angaben fast die Hälfte der Ein- bis Dreijährigen eine Betreuungseinrichtung, in Schweden und Belgien ist es jeweils rund ein Drittel. Deutschland erweist sich als europäisches Schlusslicht: Nur 8,5 Prozent der unter Dreijährigen werden tagsüber in einer Krippe versorgt.

“Kinder sind doch keine Killer“, sagt Christina Worms. Auch wenn Kinder Aufmerksamkeitsansprüche an ihre Mütter stellten, lässt die Personalberaterin den Begriff “Karrierekiller“ nicht gelten. Sie hält es vorrangig für ein Problem, dass Mütter nicht die angemessene Wertschätzung von der Gesellschaft erführen. “Mutter sein heißt managen.“ Und irgendwer müsse die Entscheider von morgen ja großziehen. “Berufstätige Mütter müssen immer einen Spagat machen“, sagt Worms. Wenn eine Frau sich aber bewusst dafür entscheide, sei sie für ihr Unternehmen mehr als eine Mitarbeiterin mit kinderbedingt höheren Ausfallzeiten. “Mütter haben in der Regel eine höhere emotionale Kompetenz.“ Die komme dem Unternehmen zugute – auch in Führungspositionen.

Mehr und mehr Frauen machen es vor, dass es klappt, Kind und Karriere miteinnander zu vereinbaren. Die Doppelbelastung schadet nicht einmal der Gesundheit, wie eine Studie der Deutschen Angestellten-Krankenkasse (DAK) ergab. Berufstätige Mütter sind gesundheitlich nicht stärker belastet als kinderlose Frauen. Ihren Beruf empfinden neun von zehn Müttern als Bereicherung, heißt es in dem DAK-Gesundheitsreport. Trotz Kindererziehung wollen sie ihren Beruf nicht missen und empfinden ihn nicht als Doppelbelastung, sondern als Herausforderung. Der Studie zufolge fühlen sich Alleinerziehende gestresster, vor allem ihr psychischer Gesundheitszustand sei schlechter als bei berufstätigen Müttern mit Partner. Mehr als die Hälfte der Alleinerziehenden fühlte sich matt und abgeschlagen. Jede zweite befragte berufstätige Mutter gab an, dass sie sich längere Öffnungszeiten von Kindergärten und anderen Betreuungseinrichtungen wünscht.

(c) 2002 Verlagsgesellschaft Madsack
erschienen am 12.01.2002
Hannoversche Allgemeine Zeitung


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