Die KDE Kooperation der Energologie
ist ein Zusammen- schluss von
Institutionen und Unternehmen,
die Ihre Dienstleistungen auf der Basis
der Wissenschaft der Energologie
nach Kapur anbieten.
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DIE FÄHIGKEIT ZU ENTSCHEIDEN ODER ENTSCHEIDUNGEN TREFFEN LERNENAnregungen zur bewußten Umsetzung in täglichen EntscheidungssituationenVon Seda Akgül, angehende Psychologin und Energologin; Hannover Eine Entscheidung ist ein innerer Prozeß der Differenzierung. Wir stehen immer dann vor Entscheidungen, wenn wir mehrere Möglichkeiten zur Wahl haben, um zu gestalten und uns zu verändern.
Deutlich ist, daß wir uns immer entscheiden. Jede Situation, jede Handlung
im weitesten Sinne ist eine Konsequenz aus Entscheidungen, die wir zuvor getroffen
haben. Auch die Entscheidung, sich nicht zu entscheiden, ist eine Entscheidung.
Nur dann ist gewiß, daß jemand anders die Entscheidung für
uns übernimmt und ob dieser jemand es so gut mit uns meint? Wer weiß?
Würde es Ihnen gefallen, daß jemand anders für Sie über
Sie entscheidet?
Das Gefühl, aus dem die Situation einer Nichtentscheidung entsteht, ist meistens die Angst. Die Angst, die falsche Entscheidung zu treffen. Dabei geht es nicht so sehr um die Frage, ob eine Entscheidung richtig oder falsch ist, sondern ob Sie die Konsequenzen verantworten wollen und können.
Niemand braucht Angst vor Entscheidungen zu haben, denn egal, wie Sie sich
entschieden haben, es ist immer so, daß man optimal daraus lernen kann.
Aus dieser Perspektive betrachtet erschließt sich daraus ein großes
Lernfeld, das ermöglicht, die individuellen Kompetenzen und Ressourcen
für sich optimal zu nutzen und zu gestalten.
Alles ist auf Veränderung angelegt. Man kann nichts rückgängig machen. Allerdings kann man sich immer wieder neu entscheiden. Bevor Sie etwas für sich verändern wollen, sollten Sie sich entscheiden, daß Sie das wollen. Das ist ein notwendiger Schritt, denn bevor man bereit ist, physisch betrachtet zu gehen, muß man erst einmal anfangen, im Geist zu gehen. Das bedeutet eine klare ICH WILL-Position für sich schaffen mit dem inneren Commitment, diese umzusetzen.
In der alltäglichen Beratungsarbeit ist uns aufgefallen, daß viele
Menschen gerade im modernen Management die Fähigkeit verloren haben auf
ein destruktives Gefühl (Feuer, s. Bsp.) mit einem konstruktiven Gefühl
(Wasser, s. Bsp.) zu reagieren, so daß der Berufsalltag von ungeklärten
und unterschwellig schwelenden Konflikten nur so wimmeln kann, die oft keine
tatsächliche Lösung finden können.
kann sein, daß Sie für sich selbst anfangen zu differenzieren, zwischen dem, was Sie denken und dem, was Sie fühlen. Sie können in einem zweiten Schritt zwischen destruktiv orientierten Gefühlen (z.B. Angst) und konstruktiv orientierten Gefühlen (z.B. Vertrauen) unterscheiden lernen. Gehen Sie ruhig in das Experiment, beide Anteile bewußt erst für sich wahrzunehmen, auch öffentlich zu formulieren sowie ihre Gesprächspartner zur Differenzierung anzuregen, indem Sie sie z.B. einfach einmal nach ihrem Gefühl zu einer Sache fragen, zu der sie sich vielleicht gerade rational geäußert haben. Achten Sie darauf, wie Ihre Gedanken durch Ihr Gefühl beeinflußt werden können und schauen Sie, welche Gefühle das sind. Erst, wenn Sie diese wahrnehmen, können Sie sich bewußt entscheiden danach zu handeln oder auch nicht.
Es kann Kollegen und Mitarbeiter geben, die eher auf das Gefühl reagieren und auch solche, die eher auf Rationalität reagieren. Sie können sich Ihr neues Wissen zunutze machen, um individuell vorzugehen. Auch Ihre Geschäftsverhandlungen oder Personalauswahlverfahren können um ein Wesentliches erfolgreicher werden, wenn Sie wissen, worauf ihr Gegenüber reagiert und wenn Sie bewußt beides einsetzen können.
© ™ by Sonja Herzog-Lang und Partner, Germany, Hannover Zuerst veröffentlicht in:
Nr. 17, 1. Quartal 1999 |
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