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Die KDE Kooperation der Energologie ist ein Zusammen- schluss von Institutionen und Unternehmen, die Ihre Dienstleistungen auf der Basis der Wissenschaft der Energologie nach Kapur anbieten.

Adem Kapur

Begründer der Wissenschaften
der Energologie und
der Oktralen Psychologie

General Manager der
KDE Kooperation der Energologie

Wirtschaftssenator im Landesverband Niedersachsen / Bremen des BVMW
KDE News aus der Energologie
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Feine Adressen 03/2010

Feine Adressen 03/2010 AKE Themenabend "Wahrnehmung"
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Teilnahme am deutsch-arabischen Wirtschaftsforum in Essen

deutsch-arabisches Wirtschaftsforum in EssenVor einem Jahr fand in München das erste Forum für wirtschaftliche Zusammenarbeit Dubai – Deutschland statt. Aufgrund des enormen Erfolges dieser Veranstaltung gab es nun von 11. bis 13. Mai 2005 in Essen die Fortsetzung in weitaus größerem Umfang: Alle 7 Emirate der Vereinigten Arabischen Emirate waren vertreten am ersten Forum für wirtschaftliche Zusammenarbeit Vereinigte Arabische Emirate – Deutschland (UAE-Germany Economic Partnership Forum).

Nicola Spiegl und Adem Kapur beim deutsch-arabischen Wirtschaftskongress in EssenIn Fortsetzung seiner Reise in die Vereinigten Arabischen Emirate im April 2005, nahm Adem Kapur (Begründer der Wissenschaft der Energologie und General Manager der KDE) gemeinsam mit Nicola Spiegl (Assistentin für energologisch-interkulturelle Managementberatung) am ersten Tag des Forums teil.

Die VAE sind eine der am schnellsten wachsenden Investment- und Tourismusregionen weltweit. Sie sind der wichtigste Handelspartner Deutschlands im gesamten arabischen Raum. Ziel des Forums war es deshalb, neue Kontakte direkt mit maßgeblichen Entscheidungsträgern aus den Emiraten zu knüpfen und bestehende Wirtschaftskontakte zu pflegen und zu verbessern.

Bundeskanzel Gerhard Schröder beim deutsch-arabischen Wirtschaftskongress in EssenHochrangige Unternehmens- und Regierungsvertreter besuchten das Forum und die Messe, unter ihnen Bundeskanzler Gerhard Schröder und Seine Hoheit Scheich Hamed Bin Zayed Al Nahyan, Vorsitzender der Wirtschafts- und Planungsabteilung in Abu Dhabi.

Für Seine Exzellenz Abdul Rahman G. Al Mutaiwee, Generaldirektor der Wirtschafts- und Handelskammer Dubai, spielte dies eine wesentliche Rolle dabei, die bilateralen Beziehungen zu unterstützen und neue Türen zu öffnen in der Handelskooperation der beiden Länder.


Eröffnung

Bereits die Eröffnung durch NRW-Wirtschafts- und Arbeitsminister Harald Schartau, Seiner Exzellenz Mohammed Ahmed Al Mahmoud, Botschafter der VAE in Deutschland, und Herrn Rheinger, Bürgermeister von Essen, kündigte die Bedeutung des Forums an als bisherigen Höhepunkt der kontinuierlich intensivierten Beziehungen zwischen den Emiraten und Deutschland. Minister Schartau verdeutlichte dies bereits in seiner Eröffnungsrede, indem er darauf hinwies, dass das Handelsvolumen zwischen den beiden Ländern von 2000 bis 2004 um 100% gestiegen ist.

deutsch-arabischer Wirtschaftskongress in Essen 11. bis. 13.05.2005Seine Exzellenz Mohammed Ahmed Al Mahmoud, Botschafter der VAE in Deutschland, hielt die Eröffnungsrede von Seiner Hoheit Scheich Hamed Bin Zayed Al Nahyan, Vorsitzender der Wirtschafts- und Planungsabteilung in Abu Dhabi und Leiter der VAE-Delegation am Forum, der später noch persönlich u.a. die Messe besuchte. Seine Hoheit Scheich Hamed führte in seiner Rede aus, dass trotz ihrer Stärke und Lebendigkeit die Wirtschaft der VAE großen Herausforderungen begegnet: Der nachhaltigen Diversifizierung der Einkommensquellen (Aufbau des Nicht-Öl-Sektors) und der Stimulierung des enormen Potentials der VAE für den globalen wirtschaftlichen Wettbewerb. Außerdem gäbe es nun, nach den jüngsten Anstrengungen für ein rasches Wirtschaftswachstum und der Optimierung der Wettbewerbsposition, genug Behörden in den VAE. Was es nun braucht, ist laut Seiner Hoheit Scheich Hamed die effektive Koordination der Handelskammern, der wirtschaftlichen Abteilungen, der Tourismusbehörden, usw. Seine Hoheit Scheich Hamed drückte das Interesse aus, Deutschland in all diesen Bemühungen als starken Partner zur Seite zu haben. Sowohl die VAE als auch Deutschland sind wirtschaftlich starke Länder, weshalb der weitere Aufbau wirtschaftlich starker Beziehungen möglich ist, die den Interessen beider Länder dienen.

In diesem Sinne fördern die VAE die Ansiedlung produzierender und dienstleistender Unternehmen aus Deutschland. Zahlreiche Vorteile bieten hier die Freihandelszonen, wodurch der Markt offen ist für jeden Investor, um Projekte durchzuführen. Diese profitieren von der steuerfreien Wirtschaft und leicht zugänglichen Statistiken und Daten über den lokalen Markt.

Messe

Auf der Messe waren die wichtigsten Behörden und Firmen aus den VAE vertreten. Es präsentierten sich auf mehr als 60 Ständen Top Organisationen aus unterschiedlichen Bereichen, wie Industrie- und Handelskammern und Freihandelszonen mehrer Emirate, Immobilien- und Industrieprojekte, Investorengruppen, Finanzinstitute und private Unternehmen.

Forum

deutsch-arabisches Wirtschaftsforum - ForenteilnehmerDas Forum bot eine Reihe von Vorträgen hochkarätiger Sprecher sowohl aus den VAE als auch aus Deutschland. Unter ihnen u.a. Seine Exzellenz Abdulla Sultan, Generalsekretär der Industrie- und Handelskammer der VAE, Seine Exzellenz Abdul Rahman G. Al Mutaiwee, Generaldirektor der Industrie- und Handelskammer Dubai, Seine Exzellenz Mohammed Omar Abdulla, Generaldirektor der Industrie- und Handelskammer Abu Dhabi, Seine Exzellenz Sultan Bin Sulayem, u.a. Geschäftsführer der Hafen, Zoll- und Freihandelszonengesellschaft und Vorsitzender von Nakheel, Seine Exzellenz Saeed Obaid Al Jarwan, Generaldirektor der Industrie- und Handelskammer Sharjah, Seine Exzellenz Quadhi Al Murooshid, Generaldirektor der Behörde für Gesundheits- und medizinische Leistungen Dubai, und viele weitere Exzellenzen, Professoren und Doktoren.

Die Vorträge wiesen ein breites Themenspektrum auf, das von Wirtschaftspolitik, Produktion, Finanzdienstleistungen, Gesundheitswesen, Informationstechnologien, Energiewesen und Tourismus reichte.

Sowohl in den Vorträgen des Forums als auch in der Messehalle wurden die zahlreichen Vorteile und ausgezeichnete Geschäftsmöglichkeiten deutscher Unternehmen und Investoren deutlich: Die VAE bieten stabile wirtschaftliche und politische Rahmenbedingungen, zahlreiche Großprojekte, starkes Wirtschaftswachstum, eine zentrale geographische Lage zwischen Asien und Europa, eine steuerfreie Umgebung ohne Unternehmens- und Einkommenssteuer, freien Währungstransfer usw.

Erfolgreiche Bilanz

Im Beisein von Bundeskanzler Gerhard Schröder und Seiner Hoheit Scheich Hamed Bin Zayed Al Nahyan, Vorsitzender der Wirtschafts- und Planungsabteilung in Abu Dhabi, wurde eine Vereinbarung zwischen den VAE und Deutschland unterzeichnet zur Kooperation und zur Bildung eines Wirtschaftsrates. Dieser besteht aus 28 gleichberechtigten Mitgliedern beider Länder. Die Mitglieder werden innerhalb der nächsten 2 Jahre regelmäßig zusammentreffen, um u.a. Investitions- und Handelsprojekte voranzubringen, den bilateralen Handel zu vereinfachen, die Möglichkeiten beider Länder auszuloten und um Wissen, Erfahrungen und Informationen auszutauschen.

deutsch-arabisches Wirtschaftsforum Essen mit Bundeskanzler Gerhard SchröderIn den 3 Tagen des Forum wurden bereits Verträge im Wert von insgesamt 415 Millionen Euro unterzeichnet, es werden jedoch noch weitere Vereinbarungen und Vertragsabschlüsse erwartet.

Die Teilnehmerzahlen überstiegen alle Erwartungen: Alleine am ersten Tag wurden mehr als 260 Besucher bei den ersten Vorträgen des Forums gezählt. Am zweiten Tag waren sogar mehr als 500 Zuhörer bei den Vorträgen aus dem Bereich Gesundheitswesen anwesend. Insgesamt besuchten damit 3.625 Vertreter aus Wirtschaft und Politik das Forum in Essen.



Ausblick auf 2006

Aufgrund des großen Erfolges des diesjährigen Forums werden bereits jetzt die Vorbereitungen für das Forum im Jahr 2006 starten. Es gab bereits einen ersten Austausch, in welcher deutschen Stadt das Forum stattfinden könnte.

Reflexion zur Präsentation kultureller Werte

In den Informationen zur Messe (www.epforum.ae) war zu lesen: „Die VAE besitzen alle geeigneten Elemente für eine sichere und gedeihliche Arbeitsumgebung und eine bestechende, traditionelle Kultur.“ Ersteres wurde am Forum auch deutlich. Doch wie steht es mit dem zweiten Teil?

Etwas bescheiden und teilweise modern-minimalistisch waren die Stände der Aussteller und die Vorträge enthielten weniger arabische Wärme und Herzlichkeit, dafür mehr Zahlenkolonnen und Fakten zur aufstrebenden Wirtschaft. Selbst das Catering war ungewöhnlich für den orientalischen Rahmen mit u.a. italienischer Gemüselasagne und Schokoladen-Croissants.

VAE deutsch-arabisches WirtschaftsforumEin Betreuer eines Standes kam ins Schwärmen, als er meinte, „In den VAE ist es so ganz anders als hier in Deutschland“. Wie kann man sich das also vorstellen? Vielleicht in etwa so: trockenes, warmes bis heißes Klima, endlose Wüste mit zwischendrin ein paar grünen, weil bewässerten Gebieten, künstliche Inseln in Palmenform, freundschaftliche Geschäftskontakte, weniger Pünktlichkeit und mehr Flexibilität, Wolkenkratzer neben Bungalows, der fremde Klang der arabischen Sprache, fremde Gewohnheiten und eine vielleicht nicht so ganz fremde Religion?

Ist das nicht befremdlich, wenn man sich vorstellt, dort zu arbeiten und zu sein? Die arabische Kultur ist also tatsächlich ganz anders als die deutsche Kultur und das Forum hat auch viele (wirtschaftliche) Zahlen und Fakten genannt, doch wie sich die arabische Kultur anfühlt und ob man ihr gegenüber Befremdlichkeit empfindet oder Vorurteile und Konditionierungen aktiviert werden, konnte man am Forum nicht erfahren. Das ist vielleicht auch Privatsache. Schade, denn das Gefühl ist ein wesentlicher irrationaler Faktor, wenn es darum geht, Entscheidungen (z.B. für Investitionen) zu treffen.

"Alle Fotos mit freundlicher Genehmigung von Dr. Samir,
GM der S.I.C. International Consulting"

(ns)


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