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Die KDE Kooperation der Energologie ist ein Zusammen- schluss von Institutionen und Unternehmen, die Ihre Dienstleistungen auf der Basis der Wissenschaft der Energologie nach Kapur anbieten.

Adem Kapur

Begründer der Wissenschaften
der Energologie und
der Oktralen Psychologie

General Manager der
KDE Kooperation der Energologie

Wirtschaftssenator im Landesverband Niedersachsen / Bremen des BVMW
KDE News aus der Energologie
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Feine Adressen 03/2010

Feine Adressen 03/2010 AKE Themenabend "Wahrnehmung"
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"Talent bekommt nur dann ein Profil wenn man daran arbeitet."
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Neue Perspektiven für interkulturelles Management

Wie wichtig es ist, kulturelle Bräuche und Verhaltensformen zu kennen, kann man in folgendem Beispiel sehen: Zeigen die eigenen Fußsohlen während des gemeinsamen Meetings auf den arabischen Geschäftspartner, wird er beleidigt von dannen ziehen. Den Vertragsabschluss für eine Kooperation kann man dann vergessen und die meist beträchtlichen Kosten dieser Geschäftsreise kann man in den Wind schreiben.

     I.     Steigende Anzahl interkultureller Kontakte

Im Zeitalter der Globalisierung kommt es immer häufiger zu solchen oder ähnlichen kulturbedingten Missverständnissen im Management, da die Anzahl interkultureller Kontakte kontinuierlich steigt. Dabei ist es unwesentlich, ob man sich selbst im Ausland befindet, und dort natürlicherweise mit Ausländern arbeitet, oder ob man im Inland Mitarbeiter unterschiedlicher kultureller Herkunft führt. Um die häufig konfliktträchtigen und emotionalen Situationen managen zu können, braucht es kompetentes interkulturelles Management.

    II.      Neue Perspektiven aus der Wissenschaft der Energologie®

Basierend auf den Erkenntnissen der Wissenschaft der Energologie® ist es möglich, neue Perspektiven für interkulturelles Management anzubieten. Aus energologischer Sicht reicht es nicht nur, die Bräuche anderer Kulturen zu kennen, um diese zu beachten, sondern es bedarf mehr:

  • Kommunikation und Kommunikationsfähigkeit im interkulturellen Kontext
  • die 3 elementaren Kommunikationsarten im interkulturellen Management: Emotionale Kommunikation, Wertekommunikation, Informationskommunikation
  • eine Verbindung zum Menschen selbst und seiner Kultur aufzunehmen, um eine gemeinsame Basis zu schaffen. Dafür bietet die Energologie® ein erweitertes Verständnis von Energie und Energieflüssen im Management.
  • eine elementare Sichtweise des Menschen als „Energiekomposition“
  • psychologische Gesprächsführung durch die Kenntnis der Oktralen Psychologie© aus der Energologie® nach Kapur® für einen zielführenden und gegenseitig bereichernden Austausch
  • bewusste Integration von Fremdwerten in das eigene Werteverständnis, ohne den Anspruch, den anderen verändern zu wollen, und
  • die Integration des Gefühls im Management als derzeit noch ungenutzte Energieressource.

   III.     Ziele und Nutzen

Durch die Anwendung dieses Wissens kann man eigene und fremde Energiepotentiale erkennen und zielgerichtet einsetzen, zerstreute Energien bündeln und brachliegende Energien aufspüren, um sie zu nutzen. Im Kontext des interkulturellen Managements ist es durch die Integration dieser neuer Perspektiven möglich,

  • nicht bewertend, sondern wertschätzend mit kulturellen Unterschieden umgehen zu können,
  • kulturbedingte Missverständnisse zu vermeiden,
  • das internationale Projektmanagement zu optimieren,
  • die Zeit- und Kosteneffizienz zu erhöhen und
  • nicht nur unternehmerisch sondern auch persönlich am internationalen und interkulturellen Parkett erfolgreich zu sein.

Alleine, wenn man die Kommunikation zweier kulturell unterschiedlicher Geschäftspartner betrachtet, können wesentliche Informationen verloren gehen oder nicht wie beabsichtigt transportiert werden. Gerade an diesen Stellen ist der bewusste Einsatz von emotionaler Kommunikation notwendig.

   IV.      Auseinandersetzung mit der eigenen Intercultural Awareness

Wesentlich für die Bildung von interkultureller Managementkompetenz ist die Auseinandersetzung mit der eigenen Intercultural Awareness (interkulturelles Bewusstsein). Das bedeutet, man prüft das eigene Wissen um kulturbedingte Unterschiede zwischen den Menschen, aber auch um ihre allgemeinen Gemeinsamkeiten. Denn egal, welcher Kultur man gerade begegnet, letztendlich begegnet man immer Menschen, mögen sie äußerlich und oberflächlich betrachtet noch so unterschiedlich sein. Das Vorgehen zur Auseinandersetzung mit der eigenen Intercultural Awareness wird bereichert durch die Erkenntnisse aus der Wissenschaft der Energologie®. Nachfolgend sind – nach einem Beispiel aus unserer Beratungsarbeit – auszugsweise Prüffelder beschrieben, die man unmittelbar für sich in die Praxis umsetzen kann:

1. Alles was ist, ist Energie,

2. die Wirkung von sich selbst auf andere,

3. Bewertungsmuster erkennen,

4. Austausch statt isolation.

  Beispiel
 

Der IT-Leiter eines internationalen Pharmakonzerns reist zu seinen Mitarbeitern nach Indien. Am ersten Tag stellt er ihnen in einem Vortrag Einzelheiten zum anstehenden Projekt vor, die für die Umsetzung wesentlich sind. Als geübter Rhetoriker sieht er, dass seine indischen Zuhörer beginnen, während seinem Vortrag den Kopf zu schütteln. Er deutet dies als Zeichen des Missfallens, doch niemand hebt die Hand und stellt eine Frage.

Am Ende seines Vortrags angelangt, gibt er dann bewusst noch einmal die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Doch wiederum meldet sich niemand. Er ist verwundert darüber, dass sein Vortrag offensichtlich seinen indischen Kollegen missfällt und eigentlich müssten sie jetzt mit vielen Fragen auf ihn einstürmen. Da es jedoch ruhig bleibt, kann er sich nicht erklären, was hier passiert ist. Später tauscht er sich mit einem Kollegen aus, zu dem er Vertrauen gefasst hatte. Er erfährt, dass das Kopfschütteln seiner indischen Zuhörer nicht Missbilligung, sondern Zustimmung bedeutet. Er hätte sich also keine Sorgen machen brauchen, denn die Inder waren begeistert von seinem Vortrag, deshalb hatten sie auch keine Fragen an ihn.

1. Alles was ist, ist Energie

Eine basische Perspektive, das eigene Verhalten in interkulturellen Situationen zu prüfen, bietet die elmentare und individuelle Auseinandersetzung mit dem Menschen.

„Alles was ist, ist Energie und Energie ist alles, was ist.“
(A. Kapur, Begründer der Energologie®)

Das bedeutet, alles, was man kennt und auch nicht kennt, ist Energie – in unterschiedlichen Formen und Arten zwar, aber es ist elementar betrachtet immer Energie. So auch im Beispiel mit dem IT-Leiter: Aus der Sicht der Wissenschaft der Energologie® konnte er - aufgrund seines mangelnden Wissens über indische Gestik - die Energie, die ihm die Inder in ihrem konstruktiven Beitrag zu seinem Vortrag zur Verfügung stellten, nicht erkennen und dadurch nicht nehmen und auch nicht nutzen. Dieses Energiepotential ist daher ungenutzt an ihm vorbeigegangen. Zusätzlich hat er durch sein Grübeln darüber viel Energie verwendet, um eine Lösung für dieses Problem zu finden. Es hat ihn also beides Energie gekostet, die ihm dann woanders, z.B. in seiner unternehmerischen Umsetzung, fehlt.

Hätte er das Wissen um indische Gestik gehabt und die Auseinandersetzung mit dem Menschen nach energologischen Gesichtspunkten wie eben beschrieben, hätte er die Energie der Zustimmung der Inder als Return of Investment bewusst für sich nutzen können.

2. Die Wirkung von sich selbst auf andere

Eine weitere Perspektive, die man zur Steigerung der eigenen Intercultural Awareness einnehmen kann, ist die Prüfung der Wirkung von sich selbst auf andere und ob diese mit den Vorstellungen übereinstimmt, die man von sich hat.

Man ist so sehr bedacht, auf andere zu schauen und sie zu kritisieren, doch entscheidend für das eigene Handeln und die Konsequenzen daraus ist das eigene Verhalten. Deshalb wäre es am besten, mit der Kritik bei sich selbst zu beginnen.

Jeder Mensch hat eine bestimmte Vorstellung von sich, wie er ist und wie er auf andere wirkt, und jeder Mensch hat auch eine bestimmte Vorstellung von anderen, wie sie sind, und er weiß auch, wie sie auf ihn wirken. Diese Vorstellungen beeinflussen ihn in seinem Denken und Handeln. Die Frage ist, ob sie ihm bewusst sind, denn viele dieser Muster laufen unbewusst ab. Sie stammen aus der Kindheit, Sozialisation oder sind geprägt durch die Medien.

Nachfolgend zwei Beispiele:

wie Deutsche auf Angehörige anderer Kulturen
wirken:
und wie sie sich selbst sehen:
Deutsche sind zeit-dominiert, immer im Stress.
Pünktlichkeit ist eine Obsession.
Zeit spielt eine zentrale Rolle. Pünktlichkeit ist eine
Form von Höflichkeit.
Deutschland ist das Paradies der Bürokratie.
Das ist chaotisch.
Regeln und Regulierungen vermeiden Probleme
und lösen Probleme.
(aus Bosewitz/Kleinschroth, Business across Cultures)

Wenn man weiß, wie man auf andere wirkt und dass dies nicht mit den eigenen Vorstellungen von sich selbst übereinstimmen muss, kann man einen besseren Umgang mit den Handlungen und Reaktionen Angehöriger fremder Kulturen auf einen selbst finden und dadurch den herkömmlichen emotionalen Umgang damit vermeiden.

3. Bewertungsmuster erkennen

Wesentlich für die eigene Intercultural Awareness ist auch zu schauen, welche Vorstellungen man von anderen hat, z.B.:

  • Engländer sind ruhig, reserviert, kühl, konservativ.
  • Schweizer sind seriös, ehrlich, pünktlich, sauber.
  • Österreicher sind gemütlich, traditionsbewusst.

Diese Klischees und Stereotype resultieren meist in einer Bewertung, wie z.B. „Der Kollege hier ist ganz schön dumm, dass er das nicht weiß.“ Dasselbe könnte sich auch der IT-Leiter aus dem Beispiel mit den Indern gedacht haben, z.B. „die sind ja selber schuld, wenn sie nicht verstehen, was ich sage und sie dann nicht nachfragen“. Dann setzt er vielleicht noch einen darauf und meint, „ich erzähl es ihnen bestimmt nicht noch einmal“. So entstehen wunderbar Vorurteile und letztendlich auch Konflikte. Dass das keine optimale Ausgangssituation für eine Zusammenarbeit ist, ist klar. Deshalb empfiehlt es sich, bestehende Bewertungsmuster zu erkennen und aufzulösen für einen wertschätzenden Umgang mit seinen Mitmenschen. Jeder Mensch hat natürlicherweise bereits seinen Wert. Es ist deshalb überflüssig, noch eine subjektive Bewertung dazu zu geben.

Bewertungsmuster entstehen aus einer zweidimensionalen Denkweise, d.h. etwas ist entweder gut oder schlecht, schön oder hässlich, gefällt oder gefällt nicht. Diese Denkweise wird energologisch der körperlichen Ebene, einer von acht Ebenen des Menschen aus der Oktralen Psychologie©, zugewiesen. Um diese zweidimensionale Denkweise verlassen zu können und damit auch bewertungsfrei denken und auch handeln zu können, braucht es die elementare Sichtweise des Menschen, wie bei 1. beschrieben: Alles was ist, ist Energie.

4. Austausch statt Isolation

Im Beispiel mit dem IT-Leiter wird deutlich, dass er die Irritation, die er hatte, erst durch den Austausch mit einem Kollegen auflösen konnte. Wäre er in die Isolation gegangen und hätte er sich weiterhin grübelnd zurückgezogen, wäre er zu keiner Lösung gekommen.

Austausch ist etwas, was die Menschen verbindet und diese Verbindung am Leben erhält. Sie tauschen Erfahrungswerte und Wissen aus und können dadurch voneinander profitieren und sich gegenseitig bereichern. Am besten geschieht dies natürlich bewertungsfrei und ohne Angst, damit man geradewegs das sagen kann, was einem ehrlich am Herzen liegt. Das Vertrauen zwischen den Austauschpartnern spielt hier eine wesentliche Rolle, damit man nicht gleich in das nächste Fettnäpfchen interkultureller Situationen tritt.

Dieser Gesprächspartner kann einem die notwendige Außensicht geben in der Auseinandersetzung mit kulturellen Normierungen und im Umgang damit. Er dient als Spiegel, um zu erkennen, wie die Dinge wirklich sind, denn das schwierigste ist meist, einen Blick auf sich selbst zu werfen, auf das, was erklärt, warum man so handelt, wie man handelt.

Alle diese Schritte und noch andere mehr, ermöglichen bewusstes und selbstreflektiertes Handeln in interkulturellen Situationen für mehr Erfolg, Souveränität und Zufriedenheit. Weitere Informationen finden Sie unter www.energologie.de .

Mag.phil. Nicola Spiegl , TM Thinker Manager aus dem 3dManagement©, KDE Kooperation der Energologie, Hannover

Neue Perspektiven für interkulturelles Management

zuerst veröffentlicht in
B+P.6
Zeitschrift für Betrieb und Personal
36. Jahrgang
Juni 2005

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