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Die KDE Kooperation der Energologie ist ein Zusammen- schluss von Institutionen und Unternehmen, die Ihre Dienstleistungen auf der Basis der Wissenschaft der Energologie nach Kapur anbieten.

Adem Kapur

Begründer der Wissenschaften
der Energologie und
der Oktralen Psychologie

General Manager der
KDE Kooperation der Energologie

Wirtschaftssenator im Landesverband Niedersachsen / Bremen des BVMW
KDE News aus der Energologie
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Feine Adressen 03/2010

Feine Adressen 03/2010 AKE Themenabend "Wahrnehmung"
Einen fas­zi­nie­renden Einblick in die vielfältige Welt der menschlichen Wahrnehmung konnten die Gäste am 14.07.2010 beim AKE Themen­abend erleben... mehr

"Talent bekommt nur dann ein Profil wenn man daran arbeitet."
Adem Kapur zur wachsenden Bedeutung von emotionaler Intelligenz im Management...
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Die Qualifizierungsoffensive
Qualifizierungsoffensive Niedersachsen 2010
Bericht zum AKE Infoabend "Emotionale Kompetenz in der Führung" vom 24.09.2010
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Wissenschaftsjahr Energie 2010

Wissenschaftsjahr Energie 2010
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Fachtagung Energieeffizienz im Unternehmen

Der 2. Tag der B.A.U.M. e.V. Veranstaltung am 24.11.2009 in Hamburg stand unter dem Motto "Energieeffizienz im Unternehmen".

Mehr als 500 Unternehmen zählen heute zu der renommiertesten Umweltorganisation der europäischen Wirtschaft, zum B.A.U.M. e.V. Praxisrelevanz und Übertragbarkeit der initiierten Maßnahmen auf andere Unternehmen sind wesentliche Anforderungsmerkmale an die Mitglieder.

Dr. Franz Alt, Journalist und Autor, moderierte den Tag souverän.

Nach der Begrüßung von Prof. Dr. Maximilian Gege, Vorsitzender B.A.U.M. e.V. hielt der Executive Director der UNEP, Achim Steiner, per Videoeinspielung aus Afrika einen Vortrag zum Thema "Chancen und Risiken eines postfossilen Zeitalters".


Generalkonsulin Karen E. Johnson
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Herr Steiner erklärte, dass globale Veränderungen der Wirtschaftssysteme und der Wirtschaftszyklen stattfinden. Überbevölkerung und Raubbau der Ressourcen seien die Ursachen dafür. Bildung, Entwicklung und Wahrung der Nachhaltigkeit sind der Schlüssel zur Lösung.

Dr. Franz Alt merkte an, das in Westafrika die Menschen aufgrund der Folgen des Klimawandels in Scharen fliehen, mit Wissen, dass jeder 10. Mensch diese Flucht nicht überlebt. Sie wissen für sich keinen anderen Ausweg und gehen dieses Risiko ein. Die Ursache für diesen Zustand ist nicht in Afrika begründet, sondern in den Industrieländern. Es gilt, hier mehr Verantwortung zu übernehmen und für Nachhaltigkeit zu sorgen.

Im Anschluß hielt Karen E. Johnson, Generalkonsulin der Vereinigten Staaten von Amerika eine Rede zum Thema „10 Monate neue Klimapolitik USA – Auswirkungen und Herausforderungen für Deutschland, Europa und die Welt“


Dr. Harry Lehmann: "Eine dauer- haft sichere Energieversorgung benötigt eine zukunftsweisende Energiepolitik." Foto: sah
Generalkonsulin Johnson erklärte die energiepolitischen Zielsetzungen Präsident Obamas. Die USA werden u.a. Finanzmittel für regenerative Energiesysteme als aktiven Beitrag für den Umweltschutz freisetzen.

Dr. Harry Lehmann, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit setzte sich in seinem Vortrag mit dem Thema "Ziele und Umsetzung der Energie-Roadmap der Bundesregierung – Auswirkungen und Chancen für die Wirtschaft" auseinander.


Zum Thema "Lösen wir den globalen Engpassfaktor Energie?" fand eine Podiumsdiskussion statt.


v.l. Bernhard Schwager, Zentralabteilung Arbeits-, Brand-, und Umweltschutz der Robert Bosch GmbH; Ralph Kampwirth, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Lichtblick AG; Ludwig Karg, Geschäftsführer der B.A.U.M. Consult GmbH (Moderator); Jürgen Stotz, Präsident des Deutschen Nationalen Komitees des Weltenergierates und Aufsichtsrat Vattenfall; Dr. Wolfgang Bloch, Leiter Referate Umweltschutz CT ES der Siemens AG; Dr. Gerhard Knies, Aufsichtsratsvorsitzender der Desertec Foundation
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Zentrale Fragen der Diskussion waren:
  • Sind deutsche Unternehmen im sich verändernden globalen Wettbewerb auf dem Zukunftsmarkt Energie richtig aufgestellt?
  • Gibt es genügend Innovationen, und sind wir schnell genug in der Umsetzung?
Die Wirtschaftsvertreter stimmten darin überein, dass Energieeffizienz und Umweltbewusstsein im Unternehmen von der Führung vorgelebt werden müssen.

Im Allgemeinen stellt sich heraus, dass die erforderliche Effizienz in der Energiewirtschaft und bei den Verbrauchern noch nicht gegeben ist; es findet leider noch Verschwendung statt.

Das Thema Energie und Umwelt (Klimaschutz) ist ein globales Problem, kein nationales. Alle Menschen und alle Nationen sind betroffen, weil wir ein gemeinsames Problem haben.

Für eine globale Veränderung und eine schnelle Umsetzung in Bezug zum Thema braucht es eher die "Kriegswirtschaft" anstelle einer "Streichelpolitik", wie wir sie jetzt haben.
Der Kampf ist in Bezug zur Macht des Geldes gemeint und nicht in Bezug zur regenerativen Energie.

Die Energie, die die Sonne in einer Stunde auf die Erde schickt ist soviel, wie die Weltbevölkerung etwa in einem Jahr verbraucht. D.h. wir haben kein Energieengpass, nur wir nutzen nicht alle Möglichkeiten, die wir haben.

Ludwig Karg, Geschäftsführer, B.A.U.M. Consult GmbH, stellt sein Projekt "E-Energy - Das Internet der Energie" vor, das er im Rahmen der Begleitforschung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie leitet. Das Projekt dient der Schaffung neuer Möglichkeiten im Bereich der Energiewirtschaft, von der Herstellung bis hin zum Verbrauch. Es wird einen elektronischen Marktplatz zum Thema Energie geben.

In der folgenden Podiumsdiskussion "Mehr Energieeffizienz und erneuerbare Energien vs. neue Großkraftwerke" wurden wesentliche Fragen thematisiert.


v.l. Stefan Brumm, Leiter Unternehmensentwicklung, E.ON Hanse AG, Uwe Fitz, Leiter strategisches Vertriebsmanagement, EnBW AG, Prof. Dr. Maximilian Gege, Vorsitzender B.A.U.M. e.V.; Prof. Dr. Hartmut Graßl, Erimitierter Direktor des Max-Planck-Instituts für Meteorologie; Klaus Jesse, Präsident, Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie-, und Umwelttechnik e.V.; Björn Klusmann, Geschäftsführer Bundesverband Erneuerbare Energie e.V.; Dr. Harry Lehmann, Leiter Fachbereich Umweltplanung und Nachhaltigkeitsstrategie, Umweltbundesamt; Dr. Franz Alt, Journalist, Autor und Moderator
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  • Sind unsere Rechenmodelle richtig?
  • Weniger Verbrauch durch höhere Einsparungen und erhöhte Effizienz sowie vermehrter Einsatz erneuerbarer Energien können die Anzahl notwendiger Kraftwerksneubauten verringern. Welche Investition ist zukunftsfähiger?
Es stellte sich u.a. heraus, dass die großen Energieanbieter erst dann bereit sind eine Veränderung vorzunehmen, wenn die wirtschaftlichen Voraussetzungen in Bezug zu den regenerativen Energien stimmen.

Weitere Kernaussagen fielen in diesem Zusammenhang, wie z.B.
  • Ein allgemeines Problem dieser Branche ist, dieses hochkomplexe Thema einfach darzustellen, so dass jeder die Zusammenhänge erkennen kann für eine Entscheidung.
    Es braucht einen konstruktiven Diskurs in den Themen und ein Nachdenken über die Gesamtkomplexität.
  • Das, was fehlt ist ein "Klima-Master-Plan", weltweit. Das erfordert es für die Selbstbestimmung in der Energie-Selbstversorgung.
    Ca. 20% Energieersparnis können wir sofort bewirken, wenn wir das, was wir wissen, sofort anwenden - von heute auf morgen.
  • Die globale Erderwärmung findet nach wie vor statt. Durch Lufttrübungen entstand eine "Maske", die die Strahlen zurück hielt. Diese "Maske" funktioniert nun nicht mehr und die Sonne strahlt wieder direkt auf die Erde. Das Problem ist nach wie vor nicht gelöst. Das Ozon und der Treibhauseffekt werden schlimmer und verstärken die Erderwärmung.
  • Die großen Energieanbieter sind immer noch die "Stopper" und müssen von der Bremse gehen, damit die notwendigen Veränderungen stattfinden können.
    Die Großen sollten die Verantwortung übernehmen und als Vorbild voran gehen. Das ist noch nicht der Fall; sie reagieren in der Regel nur. Das muss sich verändern.
  • Es braucht gerechte Systeme.
Nach dieser spannenden Diskussion folgte Herr Leo Pröstler, Geschäftsführer, BaumInvest GmbH & Co KG mit einen Vortrag zum Thema "Die Energie des Wachstums – ökologische Aufforstung als rentable Geldanlage, CO2-Kompensation und Naturschutzprojekt"


Leo Pröstler: "Die Pflanzen sind meine Mitarbeiter und das Kapital der Zukunft." Und stellte sein innovatives Finanzprodukt vor.
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Johannes Auge: Energie-Effizienz ist ein Schlüssel zur Kostensenkung mit Nachhaltigkeit.
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Im Anschluss daran stellte Johannes Auge, Geschäftsführer, B.A.U.M. Consult GmbH, das innovative B.E.E. Betriebliches Energie-Effizienz-Programm für kleine und mittelständische Unternehmen vor. Energie-Effizienz-Manager hilft, die Energiekosten dauerhaft zu senken.


Am Nachmittag wurden BEST-PRACTICE-Beispiele für vorbildlichen Klimaschutz und Nachhaltigkeit in der Wirtschaft vorgestellt.

Uwe Bergmann, Leiter CSR/Sustainability Management, Henkel AG & Co. KGaA, erwähnte u.a. in seinem Vortrag "Klimaschutz bei Henkel: Verantwortung, Chancen, Herausforderungen", dass jeder Verbraucher durch "richtiges" Waschen mit dem richtigen Waschmittel einen Beitrag zur Einsparung von Energie und CO2-Austoss geben kann. Es gibt einen Energierechner, den man dafür anwenden kann: www.henkel321.com


Helmut Jäger: Ziel ist es, dass Gebäude aus sich selbst heraus Energie gewinnen, um mind. den Eigenbedarf zu decken.
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Prof. Dr. Stefan Schaltegger: Wichtig ist die Verbindung von Wirtschafts-, Sozial- und Umweltmaßnahmen, um Energie- effizienz mit Nachhaltigkeit zu bewirken.
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Helmut Jäger, Geschäftsführer, SOLVIS GmbH & Co. KG berichtete von "Europas größte Nullemissionsfabrik". Solvis erbaute ein Gebäude, das regenerative Energie nutzt.

Neues berichtete Prof. Dr. Stefan Schaltegger, Leiter des Centre for Sustainability Management, Leuphana Universität Lüneburg zum Thema: Ansatzpunkte für "Business Cases for Sustainability"








Dr. Volker Teichert: "Energieeffizienz im Gebäudemanagement ist uns wichtig."
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Rolf Heinemann: Wir haben uns dafür entscheiden, Strom aus Wasserkraft zu beziehen.
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Dr. Volker Teichert, wissenschaftlicher Mitarbeiter, Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft e. V. berichtete zum Thema Kirchliche Maßnahmen zu Klimaschutz und Nachhaltigkeit, dass in den Kirchenge- bäuden zunehmend auf Energieeffizenz geachtet wird.

Auch im Einzelhandel werden Konzepte für nachhaltige Energieeffizienz angewandt. Rolf Heinemann, Geschäftsführer, ECE Projektmanagement G.m.b.H. & Co. KG, berichtete zum Thema "Das nachhaltige Einkaufszentrum", dass in der Konzeption und Umsetzung von Einkaufszentren drei wesentliche Kriterien zur Energieeffizienz berücksichtigt werden müssen: der Besucher als Wärmequelle, die Belüftung und die Beleuchtung.


Christian Lahrtz: "Die regionale Nähe zu den Produzenten von Lebensmitteln und zum Verbraucher ist uns wichtig, um die Energiekosten gering zu halten."
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Matthias Willenbacher: "Wir fühlen uns nicht nur extern für regenerative Energien verantwortlich (Windenergie), sondern auch intern. Uns ist es wichtig, dass wir alles, was es zum Thema Energieeffizienz am Markt gibt, bei uns selbst anwenden.Und wir sind erfolgreich damit."
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Christian Lahrtz, Geschäftsführer, famila Handelsmarkt Kiel GmbH & Co. KG setzt mit Erfolg Klimaschutz im Handel ein.

Sehr vorbildlich präsentierte Matthias Willenbacher, Vorstand, juwi Holding AG zum Thema "Das energieeffizienteste Bürogebäude der Welt"







Katja Kraus weiß, dass der HSV für viele Menschen als Vorbild betrachtet wird und fühlt sich deshalb auch zum Thema Energieeffizienz und Klimaschutz sozial und gesellschaftlich verantwortlich.
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Im Anschluss daran führte Katja Kraus, Vorstand Marketing und Kommunikation, Hamburger Sport-Verein e.V. zum Motto "Grenzenlos Gut – Der HSV im Zeichen von Nachhaltigkeit und Umweltschutz" fort. Sie gesteht ein, dass der HSV mit dem Thema Energieeffizienz noch am Anfang des Weges steht.



Gabriela Ender: Vernetzte Kommunikation wird weltweit in der Gesellschaft, Wirtschaft, Politik, Forschung, Bildung und im sozialen Sektor immer wichtigert.
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Zum Abschluss des Tages präsentiert Gabriela Ender, Beraterin, Gründerin, Geschäftsführerin Ihr Ergebnis zum Thema Openspace-Online.de. Frau Ender macht bewusst, dass man durch die vernetzte Form der Kommunikation ebenso viel Energie sparen kann.


Autor: sah

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